Aktuelles

Sichere Versorgung auch in Krisenzeiten


„Sicherheit hat dabei oberste Priorität“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Günther. Als erste Maßnahme wurde daher das Kunden-Center in der Stuttgarter Straße für den Kundenverkehr bereits am 10. März 2020 geschlossen. Diese rein vorsorgliche Maßnahme dient dem Schutz von Kunden und Mitarbeitern. Telefonisch sind die Mitarbeiter des Kunden-Center aber auch weiterhin von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 07441/921-0 erreichbar. Eine Kommunikation via Post oder E-Mail ist selbstverständlich auch möglich. Der Störungsdienst der Stadtwerke ist darüber hinaus jederzeit erreichbar. Für Strom, Erdgas, Wasser, Wärme unter folgender Nummer: 07441 921-450. Für Breitbandstörungen: 07441 921-480.
 
Die Stadtwerke haben für den Krisenfall einen mehrstufigen Notfallplan entwickelt. Dieser beinhaltet organisatorische, personelle und technische Maßnahmen und hat verschiedene Eskalationsstufen. Praktisch heißt dies u.a., dass die Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte des Robert-Koch-Koch-Institutes einzuhalten sind und Zutrittsbeschränkungen verschärft wurden. Dazu zählen auch externe Besuche und Besprechungen. „Was nicht sein muss wird verschoben oder per Telefon- oder Videokonferenz gelöst“, erklärt Günther. Verschiebbare Dienstleistungen mit unmittelbarem Kundenkontakt werden ausgesetzt. Dazu zählen auch Zählersperrungen.
 
Ein Großteil der kaufmännischen Mitarbeiter arbeitet nun auch bei den Stadtwerken im Homeoffice. Die technischen Voraussetzungen waren hierfür zum Teil bereits vorhanden bzw. wurden neu geschaffen. Im technischen Bereich lässt sich dies natürlich so nicht umsetzen. „Arbeiten vor Ort, etwa an Schaltanlagen oder auch in der Netzleitwarte sind unumgänglich“, so Günther. Um die Sicherheit, im Falle von Erkrankungen, zu gewährleisten wurden deshalb bestimmte Mitarbeiterkreise getrennt. Auch gemeinsame Mittagspausen sind in diesen Kreisen tabu. Zudem gibt es Kooperationen mit den umliegenden Partnerunternehmen. Sollte sich bei einem der Unternehmen die Lage zuspitzen kann gegenseitig ausgeholfen werden.
 
Alle Maßnahmen dienen einem Ziel: Der Sicherstellung der Versorgung mit Energie und Trinkwasser. An dieser Stelle sein erwähnt, dass eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung laut Bundesumweltamt nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich ist. Trinkwasser ist und bleibt wichtiges Lebensmittel für uns alle. Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sind sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt. Das Trinkwasser wird in einem mehrstufigen Verfahren aufbereitet und desinfiziert. Die bisherigen Kenntnisse aus Praxiserfahrungen und Forschungsergebnissen weisen darauf hin, dass Viren durch dieses Multibarrieren-System effektiv und effizient eliminiert werden.
 
Die Corona-Krise zeigt, welche Bedeutung die Daseinsvorsorge für unsere Gesellschaft hat: Immer und überall werden Menschen mit grundlegenden, lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen versorgt – unabhängig vom Wohnort oder Geldbeutel. Diese Leistungen der Daseinsvorsorge nutzen wir alltäglich. Sie sind elementar für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Daseinsvorsorge ist als Begriff vielleicht bei vielen in Vergessenheit geraten und klingt geradezu verstaubt. Die Lage zeigt aber, wie wichtig sie ist: Es geht darum, in der Krise für die Menschen da zu sein und für sie zu sorgen. „Wir sind sicher, dass wir bei den Stadtwerken Freudenstadt alle erforderlichen Maßnahmen für unsere Kunden und Mitarbeiter getroffen haben, um gemeinsam diese Herausforderung meistern zu können“, so Günther.
^
Redakteur / Urheber
Stadtwerke Freudenstadt GmbH & Co. KG