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07.01.2026 Bei den Stadtwerken Freudenstadt ging eine Ära zu Ende

Claudius Bierig verabschiedete sich zum 31. Dezember 2025 nach über 44 Jahren im Dienst der Stadtwerke in den wohlverdienten Ruhestand. Sein beruflicher Werdegang begann bereits früh: Von 1977 bis …

Claudius Bierig verabschiedete sich zum 31. Dezember 2025 nach über 44 Jahren im Dienst der Stadtwerke in den wohlverdienten Ruhestand.

Sein beruflicher Werdegang begann bereits früh: Von 1977 bis 1980 absolvierte Bierig seine Ausbildung zum Elektriker bei der Firma Eisele in Glatten und legte am 25. Januar 1980 erfolgreich die Gesellenprüfung ab. Es folgte der Wehrdienst vom 1. Juli 1980 bis zum 30. September 1981 bei der Fernmeldekompanie 880 in Bad Bergzabern.

Am 1. Oktober 1981 trat Bierig als Elektromonteur in das Städtische Elektrizitätswerk ein. Mit großem Engagement und fachlicher Kompetenz entwickelte er sich kontinuierlich weiter. Am 10. September 1986 bestand er die Meisterprüfung, bereits ab März 1987 übernahm er Verantwortung als Vorarbeiter.

Seine Führungsqualitäten führten ihn im Juli 1988 zum stellvertretenden Betriebsleiter der Elektrizitätsversorgung. Ab Januar 1991 war Bierig maßgeblich am Aufbau der Netzwarte beteiligt – ein Meilenstein für die technische Entwicklung der Stadtwerke. Zum 1. Januar 1995 wurde er stellvertretender Betriebsleiter der Stromversorgung, bevor er am 1. März 1998 die Position des Betriebsleiters des Elektrizitätswerks übernahm.
Seit 2019 war Bierig als Hauptabteilungsleiter Technik mit Prokura tätig und trug in dieser Funktion eine zentrale Verantwortung für die technische Ausrichtung und Weiterentwicklung der Stadtwerke Freudenstadt. Die Mitarbeiter waren ihm stets besonders wichtig. Sein Spitzname „Papa B“ spricht für sich: Mit großem Engagement und großer Fürsorge hatte er immer ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Mitarbeiter. Er sah stets den Menschen – nicht nur den Mitarbeiter. Seine Wertschätzung gegenüber Kollegen und Belegschaft zeigte sich auch bei seiner Verabschiedung: Mit einem gemeinsamen Abschiedsessen in den Räumen der Stadtwerke bedankte er sich persönlich bei allen. Bierig wurde dabei mit zahlreichen Geschenken überrascht. Ebenso sorgte die eigens für den Abend formierte Stadtwerke-Kapelle mit einem Ständchen für eine Überraschung – dieses durfte Bierig gleich selbst dirigieren. Auch die ein oder andere Anekdote durfte an diesem Abend nicht fehlen.

Neben seinem beruflichen Engagement war und ist er auch privat äußerst aktiv. Über viele Jahre war er in der Stadtkapelle Freudenstadt aktiv und stand von 1989 bis 2018 dem Musikverein Besenfeld als Dirigent vor. Bis heute ist er dem Verein in besonderer Weise verbunden: als Ehrendirigent und weiterhin als aktiver Musiker.

Im Ruhestand wird es Bierig keineswegs langweilig. Gemeinsam mit seiner Frau möchte er künftig mehr Zeit dem Reisen widmen – so steht die erst Reise mit dem Besuch der Olympischen Winterspielen in Norditalien im Februar unmittelbar bevor. Auch die eine oder andere Wohnmobiltour ist geplant.
Geschäftsführer Peter Günther würdigte die außergewöhnlichen Verdienste von Claudius Bierig: „Mit Claudius Bierig verabschieden wir nicht nur einen hochkompetenten und erfahrenen Techniker, sondern auch eine Persönlichkeit, die die Stadtwerke Freudenstadt über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt hat. Sein Engagement, seine Verlässlichkeit und sein großes Verantwortungsbewusstsein und seine menschliche Art waren für unser Unternehmen von unschätzbarem Wert. Dafür danken wir ihm herzlich.“

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29.12.2025 Erreichbarkeit Weihnachten / Jahreswechsel

Bitte beachten Sie unsere geänderten Öffnungszeiten/Erreichbarkeiten über Weihnachten und am Jahreswechsel. Kundencenter Stuttgarter Straße 7 24.12.2025-28.12.2025: geschlossen 29.12.2025/30.12.2025: …

Bitte beachten Sie unsere geänderten Öffnungszeiten/Erreichbarkeiten über Weihnachten und am Jahreswechsel.

Kundencenter Stuttgarter Straße 7

24.12.2025-28.12.2025: geschlossen
29.12.2025/30.12.2025: nur telefonisch erreichbar
31.12.2025/01.01.2026: geschlossen
02.01.2026: nur telefonisch erreichbar
03.01.2026/04.01.2026: geschlossen
ab 05.01.2026: reguläre Öffnungszeiten

Standorte Reichsstraße 9, Kleinrheinstraße 2 + 4, Turnhallestraße 30

22.12.2025-06.01.2026: geschlossen
ab 07.01.2026: reguläre Öffnungszeiten

Unser gesamtes Stadtwerke-Team wünscht Ihnen SCHÖNE WEIHNACHTEN und einen GUTEN START ins Jahr 2026.

Für Notfälle ist der technische Bereitschaftsdienst unter folgenden Telefonnummern erreichbar: Strom, Erdgas, Wasser, Wärme 07441 921-450 | Breitband 07441 921-480

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27.12.2025 Weihnachtsspenden der Stadtwerke Freudenstadt an die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Freudenstadt und das Drei-Generationen-Haus in Igelsberg

Auch in diesem Jahr haben sich die Stadtwerke Freudenstadt, anstelle von Kunden-Weihnachtsgeschenken für zwei Spenden an soziale Einrichtungen im Netzgebiet entschieden, erklärt …

Auch in diesem Jahr haben sich die Stadtwerke Freudenstadt, anstelle von Kunden-Weihnachtsgeschenken für zwei Spenden an soziale Einrichtungen im Netzgebiet entschieden, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Günther. „Wir freuen uns, wenn wir hiermit eine kleine Freude zu Weihnachten machen können“, so Günther.

1.000 Euro gehen an die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Freudenstadt e.V.. Die Lebenshilfe möchte Menschen mit Behinderung ein hohes Maß an selbstbestimmtem Leben ermöglichen und gleichzeitig deren Angehörige unterstützen und entlasten. Die Angebote sind sehr vielfältig und reichen von der schulischen Begleitung über die Offenen Hilfen – dazu zählen etwa Sport-AGs, aber auch Ausflüge – über eine eigene Kindertagesstätte für Kinder mit und ohne Behinderung bis hin zu Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderung, die in eigenen Wohnungen bzw. Wohngemeinschaften leben.
„Wir können die Spende sehr gut gebrauchen – Aufgaben gibt es jede Menge“, sagt Lebenshilfe-Vorstand Wolfgang Günther.

Große Freude herrscht auch bei Martin Schmid, dem Leiter des Drei-Generationen-Hauses in Igelsberg: Das in Trägerschaft des Therapiezentrums Osterhof e.V. stehende Haus durfte eine ebenfalls eine Spende in Höhe von 1.000 Euro entgegennehmen. Als anerkannte Jugendhilfeeinrichtung nimmt das Drei-Generationen-Haus Kinder auf, die sich nicht mehr auf eine familiäre Integration einlassen können, jedoch dringend auf eine verlässliche Heimat und auf psychologisches Verständnis angewiesen sind. Vor Ort finden sie Kontinuität und Sicherheit – ebenso wie die Möglichkeit, Nähe und Distanz im eigenen Tempo zu gestalten. So entsteht ein Umfeld, in dem seelische Verletzungen heilen und soziale Integration wieder möglich wird. Sieben Kinder haben in dem Haus ein neues Zuhause gefunden. Gemeinsam mit zwei Sozialpädagoginnen, einer Erzieherin und einem Senioren-Ehepaar erleben sie dort einen fürsorglichen, „heilenden“ Ort, der für alle – Kinder wie Erwachsene – zu einer guten und stabilen Lebensumgebung geworden ist.

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21.11.2025 Alle Jahre wieder: Zählerablesung

Zum Ende des Jahres ermitteln wir Ihren jährlichen Verbrauch an Strom, Gas, Wärme und Wasser damit für Sie die Jahresverbrauchsabrechnung erstellt werden kann. Dazu benötigen wir Ihre Zählerstände. …

Zum Ende des Jahres ermitteln wir Ihren jährlichen Verbrauch an Strom, Gas, Wärme und Wasser damit für Sie die Jahresverbrauchsabrechnung erstellt werden kann. Dazu benötigen wir Ihre Zählerstände. Wie im Vorjahr führen wir auch in diesem Jahr eine Kundenselbstablesung durch.

Die Erhebung des Zählerstandes ist Aufgabe des Netzbetreibers, also unabhängig von Ihrem Lieferanten. Die Kundenselbstablesung funktioniert dabei wie folgt:

  • Erhalt einer Mail oder Ablesekarte: Ende November/Anfang Dezember erhalten Sie von uns ein Schreiben mit einer Ablesekarte oder eine Mail sowie eine Beschreibung wie Sie Ihre Zählerstände ablesen.

  • Ablesen des Zählerstandes: Auf der Ablesekarte bzw. in der Mail finden Sie Ihre Zählernummer(n). Sie lesen dazu am entsprechenden Zähler im Haus den Zählerstand selbst ab.

  • Mitteilung Ihres Zählerstandes innerhalb der Abgabefrist (bis 23.12.2025): Sie können uns den abgelesen Zählerstand wie folgt mitteilen:
    Onlineerfassung: Mit der mitgeteilten Kundenummer und Passwort können Sie sich auf unserer Homepage einloggen und die Zählerstände direkt eingeben.
    ✓ Rücksendung der Ablesekarte per Post: Sie füllen die Ablesekarte aus und senden diese kostenfrei an unseren Dienstleister (Servicecenter Ablesung, Saarbrücken) zurück.
    ✓ Übermittlung per Whatsapp (die Nummer finden Sie im Anschreiben)
    ✓ per Fax (die Nummer finden Sie im Anschreiben)

  • Hochrechnung des Zählerstandes und Rechnungserstellung: Durch Ihre Ablesung bis Ende Dezember werden wir den Zählerstand zum 31.12.2025 hochrechnen. Damit kann Ihre Jahresverbrauchsabrechnung erstellt werden.

Bitte beachten Sie bei der Zählerstandsmitteilung unbedingt die Abgabefrist. Verspätet eingereichte Zählerstände können leider nicht berücksichtigt werden. Bei fehlendem Zählerstand muss der Verbrauch auf Grundlage des Vorjahres geschätzt werden und ist somit ungenauer.

Für Ihre aktive Mithilfe bei der Jahresablesung bedanken wir uns schon jetzt.

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19.11.2025 Weichenstellung: Stadtwerke treten neuer Abrechnungsplattform bei

Thüga-Abrechnungs-Plattform (TAP), die Abrechnungsplattform für die deutsche Energiewirtschaft, gewinnt vier neue Partnerunternehmen. Die Stadtwerke Altensteig, Freudenstadt, Tauberfranken und …

Thüga-Abrechnungs-Plattform (TAP), die Abrechnungsplattform für die deutsche Energiewirtschaft, gewinnt vier neue Partnerunternehmen. Die Stadtwerke Altensteig, Freudenstadt, Tauberfranken und Wertheim erweitern ab sofort die TAP-Gemeinschaft. Ihre Go-Lives sind für September 2027 geplant.

TAP wächst: Durch die vier neuen Stadtwerke Altensteig, Freudenstadt, Tauberfranken und Wertheim besteht die TAP-Gemeinschaft ab sofort aus 33 Energieversorgungsunternehmen. Alle vier neuen Partner werden die Plattform für Vertrieb und Netz nutzen. Durch die in Summe über 300.000 neuen Zählpunkte werden damit über 13 Millionen Zählpunkte über TAP abgerechnet.

TAP wird die Kernprozesse für die Marktrollen Lieferant, Netz- sowie Messstellenbetreiber für die Sparten Gas, Strom, Wärme, Wasser und Non-Commodity abbilden und durch Standardisierung und Automatisierung unter anderem Prozesskosten senken und die Time-to-Market-Entwicklungszeiten und -zyklen beschleunigen. Damit wird TAP die fachlich und technologisch breiteste Plattform für deutsche Energieversorgungsunternehmen. Aktuell steht die Lösung vor den letzten Entwicklungsschritten, die alle für den Betrieb notwendige Prozesse abbilden. Die ersten Go-Lives sind ab Mitte 2026 geplant.

Jan-Wilm Buschkamp, einer der beiden Geschäftsführer bei der TAP SG: „Wir freuen uns immens über das uns entgegengebrachte Vertrauen unserer neuen Partnerunternehmen. Sie haben uns nicht nur intensiv gechallenged, sondern auch sehr wertvollen Input eingebracht. Gerade so gut aufgestellte, regional verwurzelte Unternehmen machen unsere Plattform noch besser. TAP steht für die Sicherheit, Meter-to-Cash-Prozesse in kurzer Zeit zu modernisieren. Insbesondere kleinere und mittlere Stadtwerke profitieren von der Leistungsfähigkeit, Stabilität, Planbarkeit sowie Skalierung durch unseren Partner Accenture und Technologie auf Basis von SAP S/4HANA.“

Thomas Beier, Geschäftsführer der Stadtwerke Weilheim ergänzt: „TAP steht aber auch für Gemeinschaft. Das bedeutet auch kommunale Daseinsvorsorge, Know-how-Transfer mit einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe und damit auch Zukunftsfähigkeit. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass mittelständische Energieversorger in Zukunft eben nur in sinnvollen Gemeinschaften weiter und gut bestehen können. TAP ist aus unserer Sicht ein gutes Beispiel für solch ein Zukunftsprojekt.“



Über die Thüga-Abrechnungs-Plattform (TAP)
Die TAP ist als eine innovative SaaS-Lösung auf Basis von SAP S/4 Hana Utilities speziell auf die Anforderungen deutscher Energieversorgungsunternehmen zugeschnitten und adressiert deren zentrale Herausforderungen – von regulatorischen Anforderungen über Kosteneffizienz bis hin zu technologischer Skalierbarkeit. Die Plattform vereint Branchenexpertise von 29 Partnerunternehmen mit der Technologie-Kompetenz des Generalunternehmens Accenture, um eine automatisierte, standardisierte und zukunftsfähige Abrechnungslösung für die Marktrollen Lieferanten, Netz- und Messstellenbetreiber sowie die Sparten Strom, Gas, Wärme, Wasser, Abwasser und Non-Commodity bereitzustellen.

Über die TAP Steuerungsgesellschaft mbH & Co. KG
Die TAP SG steuert und koordiniert im Auftrag der Partnerunternehmen den Aufbau und die Weiterentwicklung der Abrechnungsplattform TAP. Sie trägt die fachlich-energiewirtschaftliche Steuerungsverantwortung für die Plattform und sorgt dafür, dass deren Inhalte, Prozesse und Funktionen kontinuierlich an Markt-, Regulierungs- und Kundenanforderungen angepasst werden.
Als zentrale Schnittstelle zwischen Stadtwerken, Partnerunternehmen und dem Generalunternehmer Accenture fördert die TAP SG den Wissens- und Erfahrungsaustausch innerhalb der Plattform-Community und stellt sicher, dass die Plattform fachlich und technisch zukunftsfähig weiterentwickelt wird.
Gemeinsam mit ihren Partnern bietet die TAP SG zudem optionale Services an, die Stadtwerke beim Übergang auf die Plattform sowie im laufenden Betrieb unterstützen – darunter Programm- und Projektmanagement, Change-Management und Migrationsleistungen. So begleitet sie Energieversorgungsunternehmen ganzheitlich auf dem Weg in die Plattformwelt der Energiewirtschaft.

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12.11.2025 Strompreise sinken zum 01.01.2026 deutlich – spürbare Entlastung für Kundinnen und Kunden

Gute Nachrichten für alle Stromkunden der Stadtwerke Freudenstadt. Die Preise für den Energieeinkauf haben sich entspannt und zusätzlich sinken die Netzentgelte zum neuen Jahr. „Diese Vorteile geben …

Gute Nachrichten für alle Stromkunden der Stadtwerke Freudenstadt. Die Preise für den Energieeinkauf haben sich entspannt und zusätzlich sinken die Netzentgelte zum neuen Jahr. „Diese Vorteile geben wir direkt an unsere Kunden weiter“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Günther. Alle Kundinnen und Kunden der Stadtwerke zahlen somit in allen Stromtarifen für die verbrauchten Kilowattstunden ab dem 01.01.2026 spürbar weniger bei stabilen Grundpreisen.

Was bedeutet das konkret? Hier ein Beispiel: Eine Kilowattstunde (kWh) Strom kostet ab 01. Januar 2026 im Tarif “MeinLändleSTROM Daheim” nur noch 34,02 Cent. Das sind 3,75 Cent weniger im Vergleich zu den aktuellen Preisen. Der Grundpreis bleibt unverändert bei 19,04 Euro im Monat. Bei einem Jahresverbrauch von 4000 kWh ergibt sich dadurch eine Ersparnis von 150 Euro im Jahr - eine spürbare Entlastung, die sich im Alltag bemerkbar macht.

Ob Singlehaushalt, Familie oder Gewerbebetrieb – alle profitieren je nach Verbrauch und Tarifstruktur unterschiedlich stark von den gesunkenen Stromkosten. Die Stadtwerke informieren alle Kundinnen und Kunden rechtzeitig per Brief oder E-Mail über die individuellen Preisanpassungen.

Bei den Erdgastarifen ändert sich für die Kunden zum 01.01.2026 nichts. Deutschland ist auf dem Weg zur Klimaneutralität. Infolge der Wärmewende führt dies zu steigenden Netzentgelten ab 01. Januar 2026. „Börsenseitig ist es den Stadtwerken jedoch gelungen ihr Portfolio günstiger einzudecken, so dass vor allem dadurch unterm Strich die Preise für die Kunden der Stadtwerke konstant gehalten werden können“, so Günther.

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11.11.2025 Rettungseinsatz für das Langenwald-Moor ist abgeschlossen

Die Arbeiten zur Renaturierung des Langenwald-Moors in Freudenstadt sind weitgehend abgeschlossen. Den Rest muss die Natur erledigen. Die Stadtwerke Freudenstadt unterstützen das Natur- und …

Die Arbeiten zur Renaturierung des Langenwald-Moors in Freudenstadt sind weitgehend abgeschlossen. Den Rest muss die Natur erledigen. Die Stadtwerke Freudenstadt unterstützen das Natur- und Klimaschutzprojekt mit einer Spende.

Rund 20.000 Euro und viel Arbeitszeit der städtischen Forstmitarbeiter sind in das außergewöhnliche Projekt geflossen, das die Fraktion „Bürgeraktion“ im Gemeinderat angestoßen hatte. 2500 Euro steuerten jetzt die Stadtwerke bei. Sie rühren aus dem Umsatz ihres Tarifs „MeinLändleSTROM Öko“. Rund 500 Arbeitsstunden hat die Projektgruppe des städtischen Fortbetriebs aufgewendet, um das alte Moor zu retten. Vor allem Auszubildende waren eingebunden, angeleitet von Forstwirtschaftsmeister Sebastian Braun

Oberbürgermeister Adrian Sonder und Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Günther ließen sich jetzt das Ergebnis zeigen. Sie waren beeindruckt. „Das ist eine großartige Leistung und wirklich ein tolles Projekt. Ich bin stolz auf unsere Forstmannschaft, die nicht nur Profis in der Waldwirtschaft sind, sondern auch in Naturschutz und Waldpflege“, so Oberbürgermeister Sonder. Auch für die Stadtwerke ist es ein Herzensprojekt: „Kohlendioxid-Speicherung und Klimaschutz auch auf lokaler Ebene sind uns sehr wichtig. Deshalb fördern wir das Moor-Projekt gerne“, so Günther. Alle Privatkunden-Tarife der Stadtwerke bauen auf einen Anteil von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen.

Die Renaturierung des Moors im Langenwald erstreckte sich über Monate. Unterstützung erhielt der Forstbetrieb um Moor-Experten Dr. Pascal von Sengbusch. Bodenproben ergaben, dass das Langenwaldmoor Jahrtausende alt ist. Auch im Mittelalter drohte es zwischenzeitlich auszutrocknen. Außerdem hatte es im Lauf der Zeit mindestens einen massiven Flächenbrand im Wald gegeben. Im vorigen Jahrhundert wurde es von Menschenhand weitgehend trockengelegt.

Laut Sengbusch ist aber praktisch alles noch da, was notwendig ist, um das Moor zu retten: Wasser aus stetig sprudelnden Quellen und oberflächennahen Gesteinsschichten im Waldboden, eine rund vier Meter starke Torfschicht und die speziellen Moosarten, die erforderlich sind, um neuen Torf zu bilden. Etwa ein Hektar groß ist die Fläche.

Forstmitarbeiter lichteten den Wald aus, um ein optimales Verhältnis von Licht und Schatten zu schaffen. Die Azubis trieben zehn Spundwände aus Douglasienholz etwa 1,60 Meter tief in den Boden, um die Entwässerungskanäle zu schließen. Die Barrieren wurden mit 15 Kubikmetern Sägemehl abgedichtet, mit Jutenetzen gesichert und mit Moos abgedeckt. Der Erfolg zeigt sich bereits. Der Wasserspiegel im Moor steigt wieder. Im letzten Schritt sollen noch einmal Jungbäume entfernt werden, Fichten und Tannen.

Gefragt war vor allem Handarbeit, auch beim Auslichten und Ziehen der Gräben für die Sperrwände. „Das Gebiet ist so nass und dicht bewachsen, da konnten wir nicht einfach mit schwerem Gerät oder einem Kettenbagger rein“, so Forst-Azubi Tim Franz. Sengbusch stellte sein Quad mit Anhänger für den Materialtransport zur Verfügung. „Ein großes Lob für unsere Azubis“, so Björn Waidelich, Bereichsleiter Stadtwald. „Die Handarbeit hat sich gelohnt. Es ist praktisch nicht zu sehen, dass wir hier gearbeitet haben.“ Er ist zuversichtlich, dass das noch übriggebliebene Moor gerettet ist und sich im Idealfall wieder ausdehnt. Im Torf ist viel Kohlenstoff gebunden.

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04.11.2025 Wasserzähler vor Frost schützen!

Der November bringt die ersten Nachtfröste und die Temperaturen sinken weiter. Schnell Frostschutzmittel und einen neuen Eiskratzer für das Auto kaufen – alle Register gegen Frost werden jetzt …

Der November bringt die ersten Nachtfröste und die Temperaturen sinken weiter. Schnell Frostschutzmittel und einen neuen Eiskratzer für das Auto kaufen – alle Register gegen Frost werden jetzt gezogen. Dass jedoch auch Frostschäden an Wasserleitungen entstehen können, wird häufig vergessen – die Stadtwerke Freudenstadt gibt Ihnen Tipps, wie sich solche Frostschäden vermeiden lassen.

Alle Jahre wieder, nach den ersten tiefen Temperaturen unter null, melden sich bei den Stadtwerken besorgte Bürgerinnen und Bürger, dass kein Wasser mehr kommt. Der Grund ist häufig ein eingefrorener Wasserzähler. In den meisten Fällen können diese Schäden vermieden werden, wenn man rechtzeitig daran denkt, die Wasserleitung und damit den Wasserzähler zu schützen. Friert ein Wasserzähler oder eine -leitung ein, können erhebliche Kosten entstehen, die man aus eigener Tasche bezahlen muss. Nicht nur für den Austausch und die Fachkraft. Auch später im Frühjahr, kann eine auftauende, geplatzte Wasserleitung schnell den ganzen Keller unter Wasser setzen.

Die Stadtwerke Freudenstadt geben daher folgende Tipps:

  • Außenwasserhähne und ihre Zuleitungen entleeren und absperren
  • Generell für ausreichende Beheizung in allen Gebäudeteilen mit wasserführenden Leitungen sorgen
  • Heizung nicht komplett ausschalten
  • Kellerfenster schließen
  • Bei nicht beheizbarem Keller: Haushaltswasserzähler oder freiliegende Leitungen durch entsprechende Isolation schützen. Geeignet sind Dämmstoffe wie Holz- oder Glaswolle und Schaumstoff.
  • Bauwasseranschlüsse schützen oder diese rechtzeitig von den Stadtwerken Freudenstadt außer Betrieb nehmen lassen.
  • Achtung bei ungeheizten Dachböden: Hier reicht oft die Wärme aus dem Untergeschoss nicht aus, Rohre zusätzlich mit Dämmstoff versehen
  • Sollten trotz aller Vorkehrungsmaßnahmen Wasserleitungen oder Wasserzähler einfrieren, raten die Stadtwerke Freudenstadt dringend davon ab, diese selbständig aufzutauen. Auf keinen Fall sollten Leitungen mit Infrarotstrahler, Heißluftpistolen oder offenem Feuer (Kerzen, Lötlampen, Schweißbrenner) enteist werden, da Brandschäden drohen. Die Stadtwerke Freudenstadt empfehlen eine Fachfirma zu kontaktieren. Frostschäden an Wasserzählern (ausgenommen kundeneigene Zwischenzähler) dürfen ausschließlich durch die Stadtwerke Freudenstadt beseitigt werden. Im Notfall ist der Bereitschaftsdienst unter folgender Nummer +49 7441 921-450 erreichbar.

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09.10.2025 Störung des Breitbandnetzes im Bereich Alpirsbach-Peterzell

Am 09.10.2025 kam es ab ca. 16 Uhr im Bereich Alpirsbach-Peterzell zu einer Störung unseres Breitbandnetzes. Hiervon ware knapp 30 Anschlussnehmer betroffen. Im Zuge von Baumaßnahmen kam es leider zur Beschädigung des Leitungsnetzes.

Unsere Monteuere haben unmittelbar, nach dem Eingang der ersten Störungsmeldungen, Maßnahmen zur Wiederherstellung der Versorgung ergriffen. Sukzessive konnten die Anschlüsse so wieder hergestellt werden. Die letzten Anschlussnehmer waren am Freitag, 10.10.2025 um ca. 12 Uhr wieder an das Breitbandnetz angeschlossen.

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09.10.2025 Wasserleitungen im Stadtteil Igelsberg werden erneuert

Die Stadtwerke Freudenstadt erneuern im Besenfelder Weg zwei Wasserleitungen. Der Baubeginn ist ab dem 13.10.2025 vorgesehen; die voraussichtliche Bauzeit beträgt circa fünf Wochen. Ausführendes …

Die Stadtwerke Freudenstadt erneuern im Besenfelder Weg zwei Wasserleitungen. Der Baubeginn ist ab dem 13.10.2025 vorgesehen; die voraussichtliche Bauzeit beträgt circa fünf Wochen. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Waltersbacher aus Baiersbronn-Obertal.

Während der Bauarbeiten bleibt der Besenfelder Weg in Richtung Hochbehälter innerhalb des Waldgebiets vollständig gesperrt. Die Wasserversorgung ist weiterhin gewährleistet. Am Ende der Bauzeit wird es jedoch, aufgrund von Umschlussarbeiten, kurzfristig zu einer Unterbrechung der Versorgung kommen. Die betroffenen Anlieger werden hierüber zeitnah erneut informiert.

Die Stadtwerke Freudenstadt bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die einer sicheren und zukunftsorientierten Versorgung des Stadtteils Igelsberg dient.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne wieder an uns unter der Rufnummer 07441 921-210.

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