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Aktuelles

17.09.2026 Bewerbungsphase für das Herbst „FörderTröpfle“ startet

Alle gemeinnützigen Vereine aus dem Netzgebiet der Stadtwerke – also aus Freudenstadt, Dornstetten, Loßburg, Seewald, und Alpirsbach – haben bis 08.11.2026 wieder die Möglichkeit sich unter …

Alle gemeinnützigen Vereine aus dem Netzgebiet der Stadtwerke – also aus Freudenstadt, Dornstetten, Loßburg, Seewald, und Alpirsbach – haben bis 08.11.2026 wieder die Möglichkeit sich unter www.stadtwerke-freudenstadt.de mit einem konkreten Projekt für das Vereinsförderprogramm FörderTröpfle zu bewerben. Im Zuge der Bewerbung ist neben der Projektbeschreibung auch mindestens ein Bild einzureichen, das die Vereinsarbeit beschreibt.

Nach der Bewerbungsphase erfolgt im November eine Projektauswahl durch die Stadtwerke. Einzelne Projekte werden hierbei mit maximal 500 Euro gefördert. Insgesamt werden im Rahmen der Herbstaktion des FörderTröpfle 10.000 Euro an die Vereine gespendet. Vereine die von den Stadtwerken berücksichtigt werden, erhalten eine entsprechende Benachrichtigung. Die geförderten Projekte werden von den Stadtwerken auf ihrer Internetseite und auf Social Media vorgestellt. Auf Facebook findet zusätzlich im November eine Abstimmung statt. Das Projekt mit den meisten Stimmen kann auf weitere 150 Euro der Stadtwerke zählen.

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11.09.2026 Wasserrohrbruch in Grüntal behoben

Update 11.09.2026/15 Uhr Die Reparaturarbeiten sind abgeschlossen. Alle Verbraucher können wieder mit Wasser versorgt werden. 11.09.2026/8.15 Uhr Im Stadtteil Grüntal gibt es derzeit einen …

Update 11.09.2026/15 Uhr
Die Reparaturarbeiten sind abgeschlossen. Alle Verbraucher können wieder mit Wasser versorgt werden.


11.09.2026/8.15 Uhr
Im Stadtteil Grüntal gibt es derzeit einen Wasserrohrbruch in der Ortsmitte - im Bereich Forchenkopfstraße/Ecke Haldenstraße. Unsere Monteure sind vor Ort. Die Reparaturarbeiten laufen.

Zur Behebung des Rohrschadens muss die Wasserversorgung für die Hallwanger Straße und Haldenstraße unterbrochen werden.

Die Versorgungsunterbrechung wird voraussichtlich bis am frühen Nachmittag andauern.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

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03.09.2026 Smart Meter: Was Verbraucher/innen im Netzgebiet der Stadtwerke Freudenstadt jetzt wissen sollten

Aktuell erhalten einige Haushalte im Netzgebiet der Stadtwerke Freudenstadt Schreiben der DMG Deutsche Messwesen GmbH. Dabei kann der Eindruck entstehen, dass jetzt kurzfristig ein intelligentes …

Aktuell erhalten einige Haushalte im Netzgebiet der Stadtwerke Freudenstadt Schreiben der DMG Deutsche Messwesen GmbH. Dabei kann der Eindruck entstehen, dass jetzt kurzfristig ein intelligentes Messsystem (Digitaler Zähler inkl. Gateway) eingebaut werden muss oder Handlungsbedarf besteht. Das ist nicht der Fall – es handelt sich um eine bloßes Werbeschreiben. Für alle Verbraucher/innen im Netzgebiet der Stadtwerke Freudenstadt besteht aufgrund dieser Schreiben aktuell daher keinerlei Handlungsbedarf.

Die DMG ist ein privater, wettbewerblicher Messstellenbetreiber. Die Schreiben stehen nicht im Zusammenhang mit den Stadtwerken Freudenstadt. er ein solches Schreiben erhält, muss deshalb weder einen Termin vereinbaren noch einen Auftrag erteilen. Wer sich für ein intelligentes Messsystem interessiert, kann sich direkt an die Stadtwerke Freudenstadt wenden und sich dort über die Möglichkeiten und die anfallenden Kosten informieren. Nach den derzeit vorliegenden Informationen sind, die von der DMG angebotenen Leistungen zudem mit höheren Kosten verbunden sein als vergleichbare Leistungen der Stadtwerke Freudenstadt.

Die Stadtwerke Freudenstadt sind für alle Verbraucher/innen im gesamten Netzgebiet der grundzuständige Messstellenbetreiber. Wenn bei einem Kunden ein gesetzlich vorgeschriebener Zählerwechsel ansteht, kümmern sich die Stadtwerke darum und informieren frühzeitig direkt. Eine kurzfristige Reaktion auf Schreiben anderer Anbieter ist daher nicht notwendig.

„Als regionaler Netzbetreiber ist uns wichtig, nah an unseren Kundinnen und Kunden zu sein. Wenn ein Zählerwechsel oder Änderungen an unseren Netzen ansteht, kümmern wir uns darum und informieren rechtzeitig. So bleibt der Aufwand für sie so gering wie möglich, direkt und persönlich vor Ort“, sagt Ruben Frey, Leiter der Technik bei den Stadtwerken Freudenstadt.

Wer bereits heute Interesse an einem intelligenten Messsystem hat, um z.B. einen dynamischen Tarif buchen zu können, kann sich direkt unter 07441 921-0 oder info@sw-freudenstadt.de an die Stadtwerke Freudenstadt wenden. Auch künftig ist nicht auszuschließen, dass sich weitere private Anbieter mit vergleichbaren Schreiben an Haushalte wenden. Wer unsicher ist, kann sich im Zweifel jederzeit an die Stadtwerke wenden.

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26.08.2026 Update zu den Arbeiten an den Versorgungsleitungen in der Gottlieb-Daimler-Straße/Eugen-Nägele-Straße in Freudenstadt

Die Bauarbeiten an den Gas- und Wasserversorgungsleitungen im Bereich der Gottlieb-Daimler-Straße und Eugen-Nägele-Straße kommen schneller als geplant voran. Daraus ergeben sich zeitliche Änderungen …

Die Bauarbeiten an den Gas- und Wasserversorgungsleitungen im Bereich der Gottlieb-Daimler-Straße und Eugen-Nägele-Straße kommen schneller als geplant voran. Daraus ergeben sich zeitliche Änderungen hinsichtlich der Vollsperrungen.

1.Bauabschnitt: Noch bis 30.08.2026 Vollsperrung der Eugen-Nägele-Straße
Der erste Bauabschnitt wird bereits bis 30. August abgeschlossen. Bis dahin ist eine Vollsperrung der Eugen-Nägele-Straße im Abschnitt zwischen Abzweig Friedrich-List-Straße (Friedhof) und Kreisverkehr Jugendherberge für den Durchgangsverkehr notwendig. Die Parkplätze des Panorama-Bades Freudenstadt sind nur über die Friedrich List-Straße zu erreichen. Das Schwarzwald Center kann nur über die Ludwig-Jahn-Straße und die Gottlieb-Daimler-Straße angefahren werden.

2.Bauabschnitt: Ab 31.08. bis ca. Ende September/Anfang Oktober Vollsperrung der Gottlieb-Daimler-Straße
Im zweiten Bauschnitt, der bereits ab 31. August beginnt, ist die Gottlieb-Daimler Straße ab Einfahrt Schwarzwald Center bis zur Ludwig-Jahn-Straße betroffen und für den Verkehr voll gesperrt. Die Zufahrt zum Schwarzwald Center ist über die ausgeschilderte Behelfszufahrt von der Ludwig-Jahn-Straße über die Weimarstraße und über die Eugen-Nägele-Straße möglich. Die Parkplätze am Panorama-Bad Freudenstadt (P1/P0) sind weiter nur über die Friedrich-List-Straße (Abzweig Friedhof) erreichbar. Alternativ können die Parkplätze P2-P4 im Bereich der Ludwig-Jahn-Straße genutzt werden.

Die Baumaßnahmen sollten dann voraussichtlich bis Ende September/Anfang Oktober abgeschlossen sein. Sie sind zwingend erforderlich, um auch künftig eine sichere und zukunftsweisende Versorgung gewährleisten zu können. Die Stadtwerke Freudenstadt bitten um Verständnis für diese dringend erforderlichen Arbeiten.

Im Zuge der Bauarbeiten kommt es zu Behinderungen im Anwohnerverkehr sowie für Fußgänger. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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18.08.2026 Arbeiten an der Stromversorgungsleitung in Lombach – Vollsperrung der Ortsdurchfahrt

Ab dem 24.08.2026 setzen die Stadtwerke Freudenstadt die Arbeiten an der Stromversorgungsleitung im Loßburger Ortsteil Lombach fort. Im Zuge der zukunftsweisenden Erdstromverkabelung muss die …

Ab dem 24.08.2026 setzen die Stadtwerke Freudenstadt die Arbeiten an der Stromversorgungsleitung im Loßburger Ortsteil Lombach fort.

Im Zuge der zukunftsweisenden Erdstromverkabelung muss die Sulzbacher Straße gequert werden. Um die Arbeiten sicher und effizient durchführen zu können, ist eine Vollsperrung der Ortsdurchfahrt (Sulzbacher Straße und Glattener Straße) erforderlich. Zusätzlich werden im Bereich der Glattener Straße Asphaltbelagsarbeiten ausgeführt.

Während der Bauarbeiten ist eine Umleitung über die Alte Bergstraße ausgeschildert. Die Vollsperrung soll am Freitag, 28.08.2026 ab ca. 18 Uhr aufgehoben werden.

Die Stadtwerke Freudenstadt bitten alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis. Die Maßnahme dient der sicheren und zukunftsorientierten Stromversorgung des Ortsteils Lombach.

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17.08.2026 Telefonie wieder verfügbar

Telefonie wieder verfügbar - 18.08.2026  Die Einschränkung unserer Telefoniedienste konnte inzwischen behoben werden. Unser Vordienstleister bestätigt, dass die Telefonie wieder vollständig zur …

Telefonie wieder verfügbar - 18.08.2026 

Die Einschränkung unserer Telefoniedienste konnte inzwischen behoben werden. Unser Vordienstleister bestätigt, dass die Telefonie wieder vollständig zur Verfügung steht.

Falls Sie weiterhin Einschränkungen feststellen, starten Sie bitte zunächst Ihren Router neu. Sollte die Telefonie anschließend noch immer nicht funktionieren, wenden Sie sich bitte an unseren technischen Support unter 07441/921-480.

Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihr Verständnis während der Störung.


Störung der Telefonie - 17.08.2026

Aktuell kommt es bei einigen unserer Breitbandkunden zu Einschränkungen bei der Telefonie.

Grund hierfür ist eine Störung bei unserem überregionalen Vorleister, der für die Bereitstellung der Telefoniedienste zuständig ist. An der Behebung der Störung wird bereits mit Hochdruck gearbeitet.

Leider können wir derzeit noch keine verlässliche Aussage darüber treffen, wann die Telefonie wieder vollständig zur Verfügung steht.

Wir bitten um Ihr Verständnis und entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Über die weitere Entwicklung informieren wir Sie, sobald uns neue Informationen vorliegen.

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04.08.2026 Forschungsprojekt LandWandel erfolgreich abgeschlossen: Neue Grundlagen für die Klimaanpassung im ländlichen Raum

Nach drei Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist das Verbundprojekt „LandWandel“ erfolgreich abgeschlossen. Zwei Institute des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben dabei …

Nach drei Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist das Verbundprojekt „LandWandel“ erfolgreich abgeschlossen. Zwei Institute des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben dabei gemeinsam mit den Stadtwerken Freudenstadt neue wissenschaftliche Grundlagen geschaffen, um Städte und Gemeinden im ländlichen Raum besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

Im Projekt wurde die lokale Expertise der Stadtwerke Freudenstadt mit der wissenschaftlichen Kompetenz zweier Institute des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gebündelt: des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung Troposphärenforschung (IMKTRO) / Süddeutsches Klimabüro sowie des Instituts für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP). Unterstützt wurde das Vorhaben durch die Stadt Freudenstadt und den VKU Baden-Württemberg als assoziierte Partner.

Den offiziellen Projektabschluss bildete eine Fachveranstaltung am Campus Schwarzwald in Freudenstadt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen des Landkreises Freudenstadt sowie aus Wissenschaft und Praxis diskutierten dort die Projektergebnisse und deren Bedeutung für die zukünftige kommunale Klimaanpassung.

Ländliche Regionen sind zunehmend von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Längere Trockenperioden, häufigere Starkregenereignisse und steigende Temperaturen stellen Kommunen vor neue Herausforderungen. Ziel des Projekts LandWandel war es daher, wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Erfahrungen kommunaler Akteure zu verbinden und daraus praxisnahe Entscheidungsgrundlagen für die kommunale Planung zu entwickeln.

Ein zentrales Projektergebnis ist die Entwicklung sogenannter Klimakenngrößen. Diese verknüpfen hochaufgelöste regionale Klimadaten mit lokalem Erfahrungswissen und ermöglichen eine fundierte Bewertung künftiger Klimarisiken. Dadurch können Kommunen künftig neben historischen Wetterdaten auch erwartete Klimaentwicklungen stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbeziehen – etwa in den Bereichen Wasserversorgung, Starkregenvorsorge, Infrastruktur oder Stadtentwicklung.

Darüber hinaus wurden gemeinsam mit kommunalen Akteuren konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. Dazu zählen unter anderem:

  • die langfristige Sicherung der Wasserversorgung durch ein verbessertes Monitoring von Niederschlägen, Grundwasserständen und Trockenperioden,
  • die stärkere Berücksichtigung von Starkregen- und Hochwasserrisiken bei der Planung von Entwässerungssystemen und Schutzmaßnahmen,
  • die Anpassung der Wald- und Landschaftsbewirtschaftung an veränderte klimatische Bedingungen sowie
  • die Integration von Klimaprojektionen in die kommunale Bauleit- und Infrastrukturplanung.

Die entwickelten Methoden sind nicht nur für Freudenstadt relevant, sondern können auch von weiteren ländlichen Kommunen in Baden-Württemberg und darüber hinaus genutzt werden.

Ein weiteres Projektergebnis ist der Online-Katalog „AnLand“, in dem die erarbeitete Wissensbasis gebündelt wurde. Er bietet Kommunen einen strukturierten Einstieg in die Themen Klimafolgen und Klimaanpassung und unterstützt sie bei der Entwicklung eigener Strategien und Maßnahmen.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts war die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, kommunalen Akteuren und Praxispartnern. Der kontinuierliche Austausch trug dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in praxistaugliche Lösungen zu überführen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss von LandWandel liegt nun ein Pilotprojekt vor, das beispielhaft zeigt, wie wissenschaftliche Klimamodelle und kommunale Erfahrungen wirkungsvoll zusammengeführt werden können. Die entwickelten Werkzeuge und Methoden leisten einen wichtigen Beitrag, die Klimaanpassung in Freudenstadt und anderen ländlichen Regionen langfristig zu stärken.

Weitere Informationen zum Projekt sowie den Online-Katalog „AnLand“ finden Interessierte unter www.projekt-landwandel.de

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03.08.2026 Kinder geben Trafostation neues Gesicht

Die Trafostation der Stadtwerke an der Bahnhofstraße, an der Einmündung zur Hohenrieder Straße, hat innerhalb von nur drei Tagen ein völlig neues Gesicht erhalten. Ein herzliches Dankeschön an die …

Die Trafostation der Stadtwerke an der Bahnhofstraße, an der Einmündung zur Hohenrieder Straße, hat innerhalb von nur drei Tagen ein völlig neues Gesicht erhalten.

Ein herzliches Dankeschön an die Kinderwerkstatt Eigensinn, den Künstler Reinald Pehla und vor allem an die engagierten Kinder, die dieses besondere Gemeinschaftsprojekt möglich gemacht haben. Die Stadtwerke haben das Vorhaben gerne unterstützt und neben der Trafostation auch die benötigten Farben zur Verfügung gestellt.

Mit viel Kreativität, Begeisterung und eigenen Ideen brachten die Kinder ihre Vorstellungen ein. Reinald Pehla setzte diese gemeinsam mit ihnen in ein beeindruckendes Kunstwerk um und vermittelte den jungen Künstlerinnen und Künstlern mit viel Geduld, Humor und Leidenschaft die Grundlagen seines Handwerks.

Das Ergebnis ist ein farbenfrohes Zeichen dafür, wie gemeinsames Engagement, Kunst und Mitgestaltung das Stadtbild bereichern und Menschen zusammenbringen können. Ein herzliches Dankeschön an alle kleinen und großen Künstlerinnen und Künstler für ihren großartigen Einsatz!

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31.07.2026 Meilenstein in der interkommunalen Zusammenarbeit: Die Städte Freudenstadt und Altensteig wollen mit ihren Stadtwerken eine gemeinsame Kooperationsgesellschaft gründen

Die Stadt Freudenstadt und die Stadt Altensteig stellen gemeinsam mit ihren Stadtwerken die Weichen für die Zukunft. Mit der angestrebten Gründung der Kooperationsgesellschaft bündeln die beiden …

Die Stadt Freudenstadt und die Stadt Altensteig stellen gemeinsam mit ihren Stadtwerken die Weichen für die Zukunft. Mit der angestrebten Gründung der Kooperationsgesellschaft bündeln die beiden kommunalen Energieversorger künftig ausgewählte Aufgaben und schaffen damit die Grundlage für eine langfristig leistungsfähige, wirtschaftliche und sichere Daseinsvorsorge im Nordschwarzwald

Deutschlandweit sorgen mehr als 1.500 Stadtwerke für eine zuverlässige Versorgung mit Energie, Wasser und weiteren kommunalen Dienstleistungen. Auch die Stadtwerke Freudenstadt und die Stadtwerke Altensteig übernehmen seit vielen Jahrzehnten Verantwortung für ihre Region. Gemeinsam beschäftigen beide Unternehmen rund 157 Mitarbeitende und bieten ein breites Portfolio an Versorgungs- und Dienstleistungen. Dazu gehört die Versorgung mit Strom, Erdgas, Trinkwasser, Wärme und Telekommunikation. Darüber hinaus betreiben die Stadtwerke Altensteig die örtlichen Bäder, ein Parkhaus und bieten bereits Dienstleistungen in Form von Betriebsführungen sowie Contractingmodellen an und betreiben einen Installationsbetrieb mit einem breiten Angebotsspektrum, insbesondere PV- Anlagen, Batteriespeicher und Ladesysteme für die Elektromobilität. Das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Freudenstadt umfasst neben der Kernstadt mit ihren Stadtteilen auch Loßburg, Seewald und Dornstetten, während die Stadtwerke Altensteig die Stadt Altensteig und die umliegenden Ortschaften versorgen. Mit ihrem umfassenden Leistungsangebot tragen beide Unternehmen wesentlich zur Lebensqualität und wirtschaftlichen Entwicklung im Nordschwarzwald bei.

Die Rahmenbedingungen für kommunale Energieversorger haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Seit der Liberalisierung des Energiemarktes sind die Geschäftsprozesse deutlich komplexer geworden. Umfangreiche regulatorische Vorgaben der Bundesnetzagentur und der Landeskartellbehörden, steigende Anforderungen an moderne IT-Systeme sowie die fortschreitende Digitalisierung prägen heute den Arbeitsalltag der Stadtwerke.

Gleichzeitig erfordert die Energiewende erhebliche Investitionen in Strom- und Wärmenetze, erneuerbare Erzeugungskapazitäten sowie digitale Infrastrukturen. Hinzu kommen die Auswirkungen der Energiekrise infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und weiterer geopolitischer Entwicklungen, die den Energiemarkt in den vergangenen Jahren erheblich beeinflusst haben. Parallel dazu wird die Gewinnung und langfristige Bindung qualifizierter Fachkräfte zu einem immer wichtigeren Erfolgsfaktor.

Vor diesem Hintergrund haben die Stadtwerke Altensteig und Freudenstadt in den vergangenen Monaten verschiedene Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit intensiv untersucht. Ziel war es, Synergien zu erschließen, Kompetenzen zu bündeln, gleichzeitig die Eigenständigkeit beider Unternehmen langfristig zu sichern und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Die neue Kooperationsgesellschaft soll künftig zentrale Dienstleistungen für beide Stadtwerke übernehmen. Dazu zählen insbesondere Aufgaben in den Bereichen Netz und Technik, Beschaffung und Vertrieb, Informationstechnologie und Shared Services sowie Dienstleistungen. Durch die Bündelung dieser Aufgaben entstehen effizientere Prozesse, eine höhere Spezialisierung der Mitarbeitenden sowie stabile Vertretungsregelungen bei Urlaub oder Krankheit. Gleichzeitig werden Digitalisierung und Standardisierung weiter vorangetrieben und die Organisation insgesamt widerstandsfähiger.

Für die Kundinnen und Kunden bleibt dabei alles wie gewohnt: Beide Stadtwerke bleiben eigenständige kommunale Unternehmen mit ihren bekannten Marken, ihren Mitarbeitenden, ihren Netzen und ihrer regionalen Verankerung. Die Kooperation dient ausschließlich dazu, die Leistungsfähigkeit beider Unternehmen nachhaltig zu stärken und ihre Zukunftsfähigkeit weiter auszubauen.

Zu den wesentlichen Vorteilen der Zusammenarbeit zählen eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen, die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, die Bündelung von Fachwissen, eine höhere Innovationskraft sowie eine weitere Optimierung der Geschäftsprozesse. Darüber hinaus verbessert die Kooperation das Risikomanagement, erhöht die Ausfallsicherheit und eröffnet attraktive Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden. Gleichzeitig werden nachhaltige wirtschaftliche Einsparpotenziale erwartet, die wiederum den Unternehmen und ihren Kundinnen und Kunden zugutekommen.

„Die kommunale Daseinsvorsorge steht vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass wir als kommunale Unternehmen Verantwortung übernehmen und gleichzeitig neue Wege gehen. Mit der Kooperationsgesellschaft schaffen wir eine starke Grundlage, um die Energieversorgung unserer Region langfristig wirtschaftlich, sicher und zukunftsfähig aufzustellen. Der eingeschlagene Weg ist nur möglich, weil mein Kollege Oliver Valha und ich diese politischen Weichenstellungen gemeinsam mit unseren Gremien vornehmen wollen“, sagt Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Freudenstadt. „Wir sind dankbar, dass die Leiter beider Stadtwerke diesen Prozess mit voller Kraft gemeinsam gestalten.“

Altensteigs Bürgermeister Oliver Valha ergänzt: „Unsere beiden Stadtwerke verbindet seit vielen Jahren ein gemeinsames Verständnis von kommunaler Verantwortung und Kundennähe. Die Kooperation ermöglicht es uns, Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die regionale Identität sowie die Eigenständigkeit beider Unternehmen dauerhaft zu erhalten. Davon profitieren unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie unsere Mitarbeitenden.“

Für Günther Garbe, Technischer Werkleiter der Stadtwerke Altensteig, ist die Zusammenarbeit ein konsequenter Schritt: „Die Anforderungen an Stadtwerke nehmen kontinuierlich zu. Digitalisierung, regulatorische Vorgaben, die Energiewende und der Fachkräftemangel verlangen nach hoch spezialisierten Kompetenzen. Gemeinsam können wir Know-how bündeln, unsere Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln und Prozesse effizienter gestalten. Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen, auch künftig leistungsfähig und kundenorientiert zu handeln.“

Florian Weinhardt, Kaufmännischer Werkleiter der Stadtwerke Altensteig, ergänzt: „Die Kooperation eröffnet uns die Möglichkeit, die jeweiligen Stärken beider Stadtwerke gezielt miteinander zu verbinden. Gemeinsam können wir Prozesse effizienter gestalten, Innovationen schneller vorantreiben und unsere Fachkompetenzen noch besser einsetzen.

Gleichzeitig bleibt das erhalten, was kommunale Stadtwerke auszeichnet: die enge Verbundenheit mit der Region und die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden. Damit schaffen wir eine starke Basis, um die Herausforderungen der Energiewende und der Digitalisierung erfolgreich zu meistern.“

Peter Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Freudenstadt, betont: „Mit der Kooperationsgesellschaft schaffen wir Strukturen, die beide Unternehmen nachhaltig stärken. Dabei geht es ausdrücklich nicht um den Zusammenschluss zweier Stadtwerke, sondern um eine intelligente Zusammenarbeit dort, wo sie sinnvoll ist. Unsere Kundinnen und Kunden dürfen auch künftig auf leistungsfähige, regionale Stadtwerke vertrauen, die ihre Versorgung zuverlässig sicherstellen. Gleichzeitig gewinnen wir zusätzliche Handlungsspielräume für Investitionen, Innovationen und die weitere Digitalisierung unserer Unternehmen.“

Ein weiterer Vorteil der neuen Gesellschaft liegt im Zugang zum umfangreichen Beratungs- und Dienstleistungsportfolio der Thüga AG sowie der badenova AG & Co. KG. Dadurch profitieren beide Stadtwerke von einem starken Netzwerk aus Expertenwissen, Erfahrungsaustausch und innovativen Lösungen, ohne ihre kommunale Eigenständigkeit aufzugeben.

Mit der Gründung der Kooperationsgesellschaft wollen die beiden Städte, die Stadtwerke Freudenstadt und die Stadtwerke Altensteig ein klares Zeichen für die Zukunft der kommunalen Energieversorgung setzen. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen, um den Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu begegnen und die Versorgungssicherheit sowie die hohe Servicequalität für die Menschen und Unternehmen im Nordschwarzwald dauerhaft zu gewährleisten.

Auch Badenova und Thüga möchten sich als starke und erfahrene Partner aktiv in die neue Kooperationsgesellschaft einbringen. Beide Unternehmen streben eine Beteiligung an der Gesellschaft an und wollen gemeinsam mit den kommunalen Partnern die Energieversorgung der Region zukunftssicher, wirtschaftlich und nachhaltig weiterentwickeln.

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28.07.2026 Kunst trifft Trafoturm

Auf Initiative des Ortschaftsrats Wittlensweiler entstand der Kunstmalwettbewerb „Elektrizität und die Kraft der Elemente“. Die Stadtwerke Freudenstadt unterstützten das Projekt, indem sie ihre …

Auf Initiative des Ortschaftsrats Wittlensweiler entstand der Kunstmalwettbewerb „Elektrizität und die Kraft der Elemente“. Die Stadtwerke Freudenstadt unterstützten das Projekt, indem sie ihre Turmstation am Bachwegle unter dem Eisenbahnviadukt zur Verfügung stellten und diese im Vorfeld umfassend renovierten.

Acht Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums gestalteten unter der Leitung ihres Kunstlehrers Herrn Kappler kreative Motive zum Wettbewerbsthema. Die ausgewählten Kunstwerke wurden digitalisiert, auf großformatige Verbundplatten gedruckt und schmücken nun die Trafostation rundum.

Gemeinsam mit dem Ortschaftsrat, dem Kepler-Gymnasium und der Firma WerbeHaug ist so ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt entstanden, das technische Infrastruktur und Kunst auf eindrucksvolle Weise verbindet und den Ort um einen neuen Blickfang bereichert.

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